Mittwoch, 6. Januar 2016

„Viva Colonia!“

Dass man hier in Deutschland allgemein mehr auf die Täter als auf die Opfer eingeht, ist nichts neues mehr. Doch diese pauschalisierten Äußerungen, die jede neutrale Diskussion zu dieser Tat unmöglich machen, sprengt einfach alles!

Was in #Köln passiert ist, ist nicht nur ein Armutszeugnis für all diese „desintrigierten“, der Polizei bereits schon lange auffallenden und verwilderten Ausländern, sondern auch für die Polizei, die in dieser Nacht scheinbar kapituliert hat, der Justiz, die sich immer noch an Formalitäten hält, und nicht zu letzt auch der Medien, die scheinbar überhaupt keine Balance finden können, zwischen einer rechten oder linken Berichterstattung. (Objektiv ist das alles definitiv nicht!) Was ich in den letzten paar Tagen gehört habe, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Bisher dachte ich immer, dass wenn es um Kriminalität in Deutschland geht, macht man keine Unterschiede, was die Nationalität betrifft. Leider sehe ich es nun ganz anders.

Egal wie man sich zu dieser Tat äußert, man wird direkt in eine Ecke gestellt. Wenn man sagt, dass nicht alle arabischstämmigen Männer Vergewaltiger sind, ist man eine linke Ratte! Sagt man, dass Deutschland sich nicht wundern sollte, wenn sie einfach jeden hier mittlerweile aufnehmen, ist man ein Nazi! Es ist einfach unmöglich, über diesem Thema normal zu diskutieren, aufgrund des „Schubladendenkens".

Heute habe ich ein Interview gesehen, in dem eine Frau gesagt  hat: „Ich habe natürlich jetzt auch Angst, um meine wunderschöne, langhaarige blonde, achtzehnjährige Tochter, die blaue Augen hat, wenn sie alleine unterwegs ist.“ In dem Moment dachte ich mir: „Hmm, ich habe auch blonde lange Haare. Sollte ich sie mir vielleicht aus Sicherheitsgründen wieder braun färben?“ (Das ist natürlich lächerlich!) Worauf ich hinaus will ist, dass es jeder Frau in dieser Nacht passiert könnte und diese wildgewordene Täter sicher nicht vorher noch gefragt haben, welcher Nationalität man angehört! 

Ich zitiere an dieser Stelle das Grundgesetzt:
Art. 3 GG (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. 

Die Täter sind kriminelle, ob Araber, Afrikaner oder Deutsche und die Opfer bleiben auch Opfer, egal ob sie nun Deutsche, Afrikaner oder Araber sind. Ich liebe Köln und reise immer wieder gerne dahin. Mit dem Bahnhof habe ich bisher immer wieder nur schöne Momente verbunden und möchte, das es auch so bleibt. 

In dem Sinne „Viva Colonia!“ 


(A.J 2016) 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen